Der Kürbisaufstrich ist fertig
Do it yourself,  Vegetarisch

Mein kerniger Kürbisaufstrich

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, wenn ich die ersten Kürbisse am Wochenmarkt entdecke. Ich zeige euch meinen Herbst All-Rounder, der wirklich immer geht – ein kerniger Kürbisaufstrich.

Zu viel Kürbis? Gibt es nicht

Ich kann von Kürbis einfach nicht genug kriegen. Letztes Jahr habe ich euch schon meinen super leckeren und simplen Ofenkürbis und meine Kürbisgnocchi, alias Kürbis-Wölkchen, gezeigt. Vor allem liebe ich es an Kürbissen, dass man meist nicht viel braucht, und das Endergebnis trotzdem jedes Mal so lecker ist.

Für den Kürbisaufstrich braucht ihr auch wirklich nicht viel. Das “schwierigste” am Rezept ist, dass man den gegarten Kürbis zwischendurch abkühlen lassen muss und deshalb ein bisschen mehr Zeit einplanen muss. Am liebsten esse ich den Kürbisaufstrich auf Schwarzbrot, er passt aber auch herrlich zu Vollkornbaguette und Ciabatta. Außerdem ist er auch eine super Beilage zu Ofen- oder Pellkartoffeln.

Noch ein kleiner Tipp, bevor es losgeht: Wenn der Aufstrich fertig ist, stellt ihn am besten mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, am besten aber über Nacht. So kann er richtig durchziehen und schmeckt nochmal viel besser.

Das braucht ihr

Für 6 Portionen (ca. 375 g) | Dauer 90 Minuten | Rezept drucken
200g Kürbis
2 EL Kürbiskerne
1 kleine Zwiebel
2 EL Butter
5 EL Gemüsefond oder -brühe
2 EL Crème fraiche
2 dünne Frühlingszwiebeln
Salz 
Pfeffer
1 Msp. Cayennepfeffer
1-2 TL Kürbiskernöl (nach Geschmack)

So wird’s gemacht:

Der Kürbis wird außen gründlich gewaschen und in die Hälfte geschnitten. Ich entferne mit einem Löffel die Kerne und das faserige Innere.

Kürbis entkernen

Das Fruchtfleisch wird nun in ca. 2 cm große Würfel geschnitten. Auch der Zwiebel wird geschält, und dann in feine Würfel geschnitten. Den Jungzwiebel hacke ich in feine Scheiben.

Kürbis schneiden

In einem großen Topf wird jetzt die Butter erhitzt und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig angeschwitzt. Gebt dann den Kürbis dazu und dünstet diesen ca. weitere 5 Minuten mit an. Im Anschluss wird die Gemüsebrühe hinzugefügt. Das Ganze lasse ich kurz aufkochen und im Anschluss zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten lang garen.

In Zwischenzeit röste ich die Kürbiskerne in einer Pfanne an, bis sie sich aufblasen. Am besten ihr nehmt sie dann vom Herd und lasst sie ein einer Schüssel etwas abkühlen, bevor ihr sie fein hackt. 

Nachdem die gegarten Kürbiswürfel abgekühlt sind, werden sie in einer großen Schüssel püriert. Ich habe dafür einfach einen Pürierstab verwendet, eine Kartoffelpresse oder „Flotte Lotte“ funktioniert natürlich genauso. 

Masse im Topf

Das Kürbispüree mit Crème fraîche und den gehackten Jungzwiebeln gut unterrühren. Den Aufstrich schmecke ich zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Cayenne gut ab und garniere mit ein paar Frühlingszwiebeln und Kürbiskernen. Ihr könnt, nach Geschmack, auch noch einen Schuss Kürbiskernöl dazugeben. 

Fertiger Kürbisaufstrich

Fertig ist der Kürbisaufstrich. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und eine schöne Kürbis- ähhh… Herbstzeit! 

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