Fleisch

Rindersuppe – die Basis

An kalten Tagen tut eine Suppe richtig gut – sie wärmt einfach von innen. Obwohl in diesem Jahr die Pastinakensuppe mein Herz erobert hat, steht auch die Rindersuppe immer noch hoch im Kurs.

Wenn ich ganz ehrlich bin, kocht sie bei uns zuhause immer mein Freund. Er ist wirklich nicht der kreativste Koche aber Rindersuppe – das kann er, und wie! Für die heißesten Tipps habe ich ihn natürlich noch einmal befragt: „Zeit lassen und zwei Mal Gemüse schneiden!“

Für Rindersuppe meines Lieblingsmenschen braucht ihr diese Zutaten:

Für einen großen Topf | Dauer: 4 Stunden | Rezept drucken
2 Sets Suppengemüse
1 kg Suppenfleisch, am besten mit Knochen
1 große Metzgerzwiebel
2 -3 Lorbeerblätter
4 – 5 Wacholderbeeren

Zutaten für Rinderusppe

Rindersuppe ist nicht unbedingt richtig traditionell bayerisch. Ich glaube man bekommt sie eigentlich überall. Sogar in anderen Ländern hat sie ihre Tradition z.B. in Vietnam als Pho-Suppe. Aber die Einlagen, die man bei uns üblicherweise dazu macht sind es umso mehr: Grießnockerl, Pfannenkuchen, Leberknödel oder Leberspätzle. Die Liste ist lang und das ein oder andere zeige ich euch ganz bestimmt bald. Heute gibt’s erst mal die Basis: Suppe! Wer es ganz einfach haben will kocht sich separat einfach eine handvoll Suppennudeln dazu.

Und so geht’s:

Den Zwiebel schälen und zusammen mit einem der beiden Suppengemüse in grobe Stücke schneiden. Hier müssen wir keinen Schönheitswettbewerb gewinnen.

Zutaten für Rindersuppe


Einen großen Topf erhitzen und Zwiebeln, Gemüse und Suppenfleisch darin scharf anbraten, bis alles etwas Farbe bekommen hat. Danach mit 2 – 3 Litern Wasser aufgießen, gut salzen und Pfeffern und die übrigen Gewürze dazu geben. Jetzt heißt es warten. Mindestens 3 Stunden, damit sich ein richtig schöner Geschmack entwickeln kann.

Rezept Rindersuppe


In der Zwischenzeit kann man gemütlich das zweite Päckchen Suppengemüse bearbeiten. Ich schneide es am liebsten ganz klein, sodass es in der fertigen Suppe nur noch kurz ziehen muss und Biss behält.

Suppengemüse verarbeiten


Nun stellt ihr ein Sieb in eine große Küchenschüssel, in der die gesamte Flüssigkeit Platz hat und gießt sie ab. Das Gemüse ist so sehr zerkocht, dass man es eigentlich nicht weiterverarbeiten kann. Wenn ihr aber einen Tipp für mich habt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Rinderusppe


Die Flüssigkeit geht zurück in den Topf und das Fleisch wird nun klein geschnitten. Das Fett könnt ihr dran lassen oder wegschneiden. Das liegt bei euch. Ich mag’s nicht ganz so gerne. Und nun auch noch das frische Suppengemüse dazu. Ein letztes Mal mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch kurz aufkochen damit das frische Gemüse gar wird. Fertig!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Hier noch ein paar Tipps:

Wenn euch Suppenflüssigkeit übrig bleibt macht das gar nichts! Ihr könnt sie ganz einfach portionsweise einfrieren oder in Flaschen und Gläser einwecken. So habt ihr später auch noch was davon.
Was ich auch gerne mache: Die Suppe in Eiswürfelformen einfrieren, dann kann man sie beim Soßekochen in kleinen Portionen als natürlichen Geschmacksverstärker dazu geben.

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