Roggenbrot mit Sauerteig backen
Backen

Roggenbrot mit Sauerteig

Ich habe mich getraut! Mein erstes eigenes, selbst gebackenes Sauerteigbrot. Gefolgt auf meinen ersten selbstgemachten Sauerteig. Ich habe mich lange nicht getraut und war auch ziemlich entmutigt: Man liest oft, dass es schwer ist, den Teig selber herzustellen, dass er gerne umkippt und schlecht wird oder einfach nicht schmeckt. Aber ich sage euch: Traut euch auch! Es ist nichts dabei. Was ihr beachten müsst und wie ihr euren eigenen Sauerteig herstellen könnt, lest ihr hier.

Mein Liebling Sauerteig

Wenn ich mein Brot nicht gerade selber backe, kaufe ich mein Brot beim Bäcker meines Vertrauens. Am liebsten Sauerteigbrot. Es ist irgendwie fluffiger, würziger und gschmackiger. Tolles Brot gibt es zum Beispiel auch bei der Bäckerei Neumeier.

Sauerteigbrot wird meistens mit Roggen gebacken. Roggen benötigt unbedingt Säure um überhaupt gehen zu können. Mit Hefe läuft da nix. Großer Unterschied zum Hefebrot sind auch die Gehzeiten – mit Sauerteig dauert alles ein bisschen länger. Weil es ja mein erstes Sauerteig Brot ist und ich es mir so leicht wie möglich machen wollte habe ich mir ein Rezept rausgesucht, das nur mit Roggen gebacken wird.

Ihr braucht dazu:

Für 2 kg Brot | Dauer 5 Stunden | Rezept drucken
200 g Sauerteig (euer selbstgemachter Starter)
1 kg Roggenmehl
600 ml lauwarmes Wasser
20 g Salz
Ihr könnt noch Brotgewürz dazugeben, ich lasse es aber diesmal weg, Sauerteigbrote haben von alleine schon eine sehr schöne feine Note.

Und so geht’s:

Gebt das Wasser in eure Backschüssel und rührt den Sauerteig-Starter vorsichtig unter. Anschließend kommen Mehl und Salz dazu. Das ganze wird gut vermischt. Bei Roggenteigen muss man nicht so viel kneten, aber ein Bisserl schadet nicht.

Roggenteig ansetzten


Wenn ihr zufrieden seid, darf euer Teig nun 4 Stunden zugedeckt an einem warmen Ort ruhen und vor sich hin gehen.


Nun wird der Teig halbiert (damit später zwei Brote daraus entstehen) und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu Leiben geformt. Und schon wieder heißt es ruhen: 20 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort.


Während dessen wird der Backofen auf 240 °C Ober/- Unterhitze vorgeheizt.
Die Teiglinge kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes und bemehltes Backblech (sicher ist sicher 🙂 ). Bevor ich die Brote in den Ofen schiebe, bestäube ich sie vorher immer noch etwas mit Mehl, dann werden sie nicht so schnell braun.

Nach 30 Minuten Backzeit verringert ihr die Temperatur auf 150 °C und backt das Brot weitere 30 Minuten.

Wie bei jedem Brot könnt ihr den Klopftest durchführen. Wenn euer Brot gleich nach dem Backen hohl klingt ist es fertig. Sonst gebt ihm nochmal kurz.

Ich hoffe ihr traut euch und seid auch so glücklich wie ich! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.